RÜCKSCHAU

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Gruppenfahrt nach Lobbach im September 2019

Gruppenfahrt nach Lobbach im September 2019

Die diesjährige Gruppenfreizeit verbrachten wir in Lobbach in der Nähe von Heidelberg, im dortigen Seminarhotel der Manfed-Sauer-Stiftung. Das Hotel ist durchgängig barrierefrei und auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern zugeschnitten. Zielgruppe des Hotels sind Rollstuhlfahrer, aber auch nicht gehbehinderte Personen sind angesprochen, und das Hotel wird von beiden Gruppen gerne genutzt.

Beeindruckend ist die Architektur des Hotels. Der Kern des Hotels ist eine Art Atrium. Im hinteren Bereich befindet sich ein schönes Restaurant in einer Art großem Wintergarten. Das Essen war gut. Im Haus gibt es weiterhin ein Fitnesscenter, eine Physiotherapiepraxis und eine Kreativwerkstatt. Schön sind auch die großzügigen Außenanlagen mit Teich, großem Garten, Trainingsgelände und sogar einer hauseigenen Gärtnerei.

Wir verbrachten viel Zeit im Hotel und im umliegenden Gartengelände. Wir hatten einen Specksteinkurs, in dem wir kleine schöne und nützliche Gegenstände herstellten. Ein weiteres Highlight war ein Ausflug nach Neckargemünd inklusive Stadtführung.

Leider war unser Aufenthalt viiieeel zu kurz. Wir haben die Tage mit unseren Aktivitäten sowie viel geselligem Beisammensein sehr genossen.

Unser Sommerfest im Juli 2019

Unser Sommerfest im Juli 2019

Unser Sommerfest fand im Frankfurter Haus am nördlichen Stadtrand von Neu-Isenburg statt. Wir saßen bei schönem Wetter draußen im Biergarten und ließen uns die tollen Getränke und das sehr gute Essen schmecken. Wie immer gab es lebhafte Gespräche über die neuesten Ereignisse und Pläne. Es waren nette Stunden, die wir dort verbrachten.

Kabarettabend mit Stephan Bauer (Benefizveranstaltung) im November 2018

Kabarettabend mit Stephan Bauer (Benefizveranstaltung) im November 2018

Im November 2018 genossen wir im Rahmen einer Benefizveranstaltung für MS-Erkrankte einen Kabarettabend. Der Künstler heißt Stephan Bauer und schon allein der Titel des Kabarettabends war höchst vielsagend: *Vor der Ehe wollte ich ewig leben*, haha, grins. Stephan Bauer ist wirklich gut und lachen war unvermeidlich. Und so manches Mal erkannte man natürlich auch sich selbst....

Zu Beginn des Abends stärkten wir uns bei einem Essen im Restaurant Casa Grande im Bürgerhaus Dreieich. Dort schmecken Tapas und andere Gerichte sehr gut, die Atmosphäre ist schön, und es ist sogar rundum behindertengerecht (Eingang, WC). Können wir empfehlen.

 

Gruppenreise nach Bad Pyrmont 24. – 28. September 2018

Gruppenreise nach Bad Pyrmont 24. - 28. September 2018

Wir sind mit zehn Gruppenmitgliedern aufgebrochen nach Bad Pyrmont, um uns fünf Tage lang frischen Wind um die Nase wehen zu lassen.

Hier kommt ein kurzer Einblick in unser Reisetagebuch.

Montag, 24. September 2018

Montags ging es los. Die Hinfahrt war zum Glück staufrei, so dass wir bereits um 13 Uhr im Hotel Senator in Bad Pyrmont ankamen. Dort wartete bereits ein kleines Mittagessen auf uns, und wir genossen den angenehmen Empfang sehr. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, sind wir ausgeschwärmt, um die Stadt unsicher zu machen. Der Kurpark entpuppte sich als Augenweide mit herrlichen Blumenbeeten und vielen Palmen. Auf dem Rückweg entdeckten wir das Cafe Clichy, in dem wir gemütlich Kaffee oder Tee mit Kuchen genossen haben. Am Abend haben wir den ersten Tag mit einer Runde spielen gemütlich ausklingen lassen.

Anmerkung: Unser Hotel ist eine Kurklinik, die auch Zimmer wie in einem Hotelbetrieb vermietet. Deshalb sind alle Zimmer barrierefrei, und auch die Möglichkeit der Vollpension ist gegeben.

Dienstag, 25. September 2018

Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir eine behindertengerechte Stadtführung gemacht, die durch die Tourist Info angeboten wurde. Die nette Stadtführerin hat uns in der Stadt interessante Sehenswürdigkeiten und jede Menge tolle Details zur Stadtgeschichte vermittelt. Es war sehr kurzweilig. Unser Mittagessen haben wir uns verdient, da wir den ganzen Vormittag unterwegs gewesen sind.

Nach einer kurzen Pause ging es am Nachmittag zur Dunsthöhle und zur Salz-Grotte. Diese Sehenswürdigkeit ist nicht ganz ungefährlich, da es sich um eine Grube handelt, die sich immer wieder mit Kohlendioxyd füllt. Zum Glück ist alles so angelegt, dass einem nichts passieren kann. Die dortige Führerin zeigte uns, wie eine Kerze im Kohlendioxyd erlischt und schüttete Wasser durch schöne Seifenblasen, ohne dass sie geplatzt sind. Es war sehr schön. Die Quellgasbäder , die dort angeboten werden, sind für bestimmte Krankheiten wie Rheuma und Arthrose sehr heilsam.

Weiter ging es dann durch die Wandelhalle zur Salz-Grotte. Da die Wände der Grotte aus Salz sind, ist auch der Boden dort mit kleinen Salz-Steinchen ausgelegt. In der Grotte standen Liegen, auf der wir es uns, eingewickelt in eine Decke, bequem gemacht haben. Dort haben wir dann eine Traumreise unternommen, begleitet von Trommeln und Gesang. Es war unbeschreiblich. So ist der zweite Tag wie im Flug vergangen.

Mittwoch, 26. September 2019

Den Mittwochvormittag hatte jeder Zeit, die Stadt auf eigene Tour zu erkunden. Erst am Nachmittag wollten wir gemeinsam in den Tierpark gehen.

Da wir das Glück hatten, am Hotel direkt eine Stadtbus-Haltestelle zu haben, konnten wir sehr leicht zum Tierpark kommen. Die Busfahrer sind alle außerordentlich nett und hilfsbereit, und alle konnten ohne Probleme einsteigen. Wir hatten Glück und das Wetter war uns gewogen, so dass wir den Tierpark im Sonnenschein erleben konnten. Bei unserer Runde durch den Tierpark begrüßten uns besonders die Gibbons sehr lautstark. Auf unserem Rückweg, diesmal zu Fuß, entdeckten wir das nächste nette Café und genossen dort den Nachmittagskaffee sehr. Da wir dann sehr geschafft waren, sind wir den letzten Rest des Weges wieder mit dem Bus gefahren. Dieser Tag klang wieder mit einer Runde spielen aus. Es war ein anstrengender, aber schöner Tag.

Donnerstag, 27. September 2018

Erneut konnten wir, jeder wie er wollte, die Stadt noch einmal unsicher machen. Das wurde ausgiebig genutzt. Für den Nachmittag stand eine Schlossführung an, die aber nur ein Teil der Gruppe wahrgenommen hat. Als Treffpunkt für den Nachmittagskaffee wurde das Kurpark Café ausgewählt. Auch hier gab es tolle Kuchen und leckere Naschereien. Gemütlich sind wir dann zurück zum Hotel. Den letzten Abend haben wir dann nochmal schön zusammen gesessen und die letzte Runde Deutschlandreise gespielt. Alle waren entspannt und haben den Aufenthalt genossen.

Freitag, 28. September 2018

Nachdem wir nochmals gemütlich ausgiebig gefrühstückt hatten, mussten wir wieder nach Hause - leider. Die Rückfahrt war gut organisiert, in zwei großen PKW’s durch einen ortsansässigen Fuhrunternehmer. Sie verlief genauso reibungslos wie die Hinfahrt. Welch ein Glück.

Resümee: Es war alles in allem eine sehr schöne Fahrt und alle Beteiligten waren zufrieden. Was will man mehr !

 

Juli 2018: Neu-Isenburger Selbsthilfegruppe feiert beschwingt 30. Geburtstag

Juli 2018: Neu-Isenburger Selbsthilfegruppe feiert beschwingt 30. Geburtstag

30 Jahre sind ein Grund zum Feiern, und das tat die Selbsthilfegruppe Neu-Isenburg bei Kaiserwetter im Frankfurter Haus in Neu-Isenburg. „Es lohnt sich immer, voller Zuversicht zu sein" stand in der schön gestalteten Einladung. Elke Faust eröffnete das Fest mit einem Geburtstagsständchen auf einer Renaissance-Blockflöte, entlockte einem Gemshorn eine beschwingte Melodie und spielte mit einer Cornamuse zum Tanz auf.

Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel überreichte ein Buch über die Geschichte der Stadt und einen Zuschuss zur geplanten Gruppenfahrt nach Bad Pyrmont. Seit Jahren stehe in der Gruppe einer für den anderen ein. Inke Reinhardt von der Beratungsstelle Darmstadt verlas die Grußworte von Geschäftsführer Bernd Crusius. Es sei leider nicht selbstverständlich, mit so viel Begeisterung über einen Zeitraum von 30 Jahren ein so aktives Gruppenleben samt MS-Treff zu gestalten. Zudem übergab Inke Reinhardt einen Umschlag mit einem finanziellen Bonbon.

Detlev Komnig plauderte aus dem Nähkästchen des Gruppenlebens. Seine Frau Roswitha Komnig wird ihrem Mann bald nach Aachen folgen und daher die Gruppenleitung in andere Hände übergeben.

Es war ein heißer, aber sehr fröhlicher Nachmittag mit Vorfreude auf die Gruppenfahrt. Damit die Erlebnisse der Reise nicht vergessen werden, schenkte Inke Reinhardt ein flottes Tagebuch.

(Dieser Text ist ein Artikel von Inke Reinhardt über das Jubiläum 7/2018, erschienen in „Dabei", Ausgabe 138: „Es lohnt sich immer, voller Zuversicht zu sein")